Archiv :: ACK Münster – Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen, Gemeinden und Gemeinschaften

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Ökumenische Friedensvesper am Tag des Westfälischen Friedens
Dienstag, 24. Oktober 2017, 18.00 Uhr, Lambertikirche Münster


Seit dem Jahr 1993, dem Jahr des 1200-jährigen Stadtjubiläums der Stadt Münster, feiern die christlichen Kirchen gemeinsam am Tag des Westfälischen Friedens, dem 24. Oktober, die Friedensvesper.

Sie erinnert an den Tag, an dem nach 30-jährigem Krieg, in dem auch die Konfessionen gegeneinanderstanden, am 24. Oktober 1648 in Münster ein Friedensvertrag unterzeichnet werden konnte, der die Beziehungen der Völker und Konfessionen aus einem Geist der Toleranz neu ordnete.

Pax optima rerum – Der Frieden ist das beste aller Dinge, steht in Erinnerung daran als Inschrift im Friedenssaal in Münsters Rathaus.

Wie verletzlich und zerbrechlich der Friede ist, erleben wir in dieser Zeit in vielen Ländern der Erde und auch in unserem Land.

Die diesjährige Friedensvesper findet am Dienstag, 24.10., um 18 Uhr in der St. Lamberti-Kirche statt. Sie steht unter dem Thema „Suche Frieden und jage ihm nach“. Damit nimmt sie das Leitwort des Katholikentages im kommenden Jahr auf. Der Gottesdienst soll ein Ort sein, am dem die christlichen Kirchen gemeinsam Gott um Frieden bitten, sich für die Gabe des Friedens öffnen und für den Frieden eintreten wollen.

Die Predigt in dieser Vesper hält Pfarrer Thomas Groll vom Evangelischen Kirchenkreis Münster. Mitglieder der Ratsfraktionen der Stadt Münster, der ACK und der beiden Innenstadtgemeinden werden liturgische Texte sprechen.

Es singt die Kantorei an der Apostelkirche Münster unter der Leitung von KMD Klaus Vetter, die Orgel spielt Alexander Toepper.

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Tag der Offenen Moschee 2017 in Münster


Bild "Neuigkeiten:IMG-20171003-WA0046.jpg"In der Satzung der ACK ist die Selbstverpflichtung zum Dialog mit anderen Religionen, insbesondere in der Mitarbeit im Christlich-Islamischen Arbeitskreis (CIAK) und im Kontakt zur Jüdischen Kultusgemeinde Münster festgelegt.

In diesem Jahr konnte am Tag der OFFENEN MOSCHEE, am 03.10.2017, erstmals beiden Dialogpartnern gleichzeitig Rechnung getragen werden.

Statt eines ausführlichen Berichtes möchte ich daher zwei Gastredner zu Wort kommen lassen, die die Not-Wendigkeit des Dialogs der Religionen eindrücklich einforderten.

Erstmals war der Vorsitzende der jüdischen Gemeinde, Sharon Fehr, zu Gast. Neben seinem Grußwort veröffentlichte er auch noch auf Facebook einen Teil seines Grußwortes unter Anfügung einiger von ihm bearbeiteter Fotos.

Auch der Vertreter des evangelischen Kirchenkreises Münster, Pfarrer Martin Mustroph, sprach Mut machende Worte, die im Kontext mit den übrigen Grußworten der anwesenden Politiker, des muslimischen Sprechers des CIAK, sowie des Vorsitzenden des Integrationsrates, Dr. Lütfü Yavuz die Tür zu einem respektvollen Miteinander der Religionsgemeinschaften in Münster weiter öffneten.

Annethres Schweder

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Letzte „10-Minuten-Andacht“ in der Dominikanerkirche nach 43 Jahren

Neue city-pastorale Angebote in Münster im Blick


Bild "Neuigkeiten:2017-09 letzte 10-Minutenandacht in der DOKI-8.JPG"Münster (pbm/acl). Nur zehn Minuten. Eine kurze Auszeit mitten im Alltag. Gestaltet durch Orgelmusik, ein Bibelwort mit Ansprache, ein Gebet und Stille. Mehr als 10.000 Mal hat die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Münster dieses Format in den vergange-nen Jahrzehnten in der Dominikanerkirche angeboten. Immer montags bis freitags um 17 Uhr. Mit der bevorstehenden Profanierung, also der Entweihung der Kirche, endet diese Ära. Am Freitag, 29. September, um 17 Uhr findet nach 43 Jahren die letzte „10-Minuten-Andacht“ statt.

„Früher hat der Kreis der Vorbereitenden jeweils ein Wochenthema festgelegt, an dem sich die Andacht inhaltlich orientiert hat“, weiß Annethres Schweder, Vorsitzende der ACK Müns-ter, aus der Chronik. Das habe sich geändert. In den vergangenen Jahren hätten sich die Pre-diger auf die Bibeltexte des Tages bezogen, manchmal auch ein Thema in den Mittelpunkt gestellt, das gerade aktuell gewesen sei. Rund 20 Haupt- und Ehrenamtliche aus den Mit-gliedskirchen der ACK gehörten bis zuletzt zum Vorbereitungsteam.
Auch wenn die Anzahl der Besucher in den vergangenen Jahren abgenommen hat, beobachtet Schweder besondere Stoßzeiten: „In der Adventszeit und in den Sommerferien, wenn viele Touristen Münster besuchen, saßen auch schon mal 60 bis 70 Personen in der Dominikaner-kirche.“ Einen Grund sieht die ACK-Vorsitzende in der zentralen Lage des Gotteshauses: „Die Kirche befindet sich mitten in der Fußgängerzone, die Leute kommen während ihres Einkaufs daran vorbei.“ Auch das kurz vorher einsetzende Glockengeläut und ein großer Auf-steller vor der Kirchentür habe die Passanten auf die Andacht aufmerksam gemacht.

Eine kurze Pause, ein kurzer Impuls – bis heute kommen Besucher dieser Einladung nach. „Hier findet Seelsorge statt“, erklärt Schweder, die früher selbst zum Vorbereitungsteam ge-hörte. Nach der Andacht werde der jeweilige Prediger häufig von Teilnehmenden angespro-chen, „eine Gelegenheit, die Seele ins Gespräch zu bringen“, sagt die Vorsitzende.

Sie sieht die Einstellung der „10-Minuten-Andachten“ aus Anlass der Profanierung als eine Chance, darüber nachzudenken, wie Kirche ihren Dienst in der heutigen modernen Welt ge-stalten kann. Das city-pastorale Angebot in der Dominikanerkirche werde mit der letzten An-dacht nicht beerdigt, sondern ermögliche die Entstehung alternativer Formen. „Es geht wei-ter“, ist sie sich sicher. Demnächst wird sie mit anderen in der City-Pastoral aktiven Gremien in Münster darüber nachdenken, wie diese Form der Seelsorge in der heutigen Zeit aussehen kann.

Die „plattdütschke Andachten“ bleiben, so viel steht bereits fest. Diese Form der „10-Minuten-Andacht“, die es seit 2012 gibt und die durchschnittlich die meisten Besucher in die Kirche gezogen haben, finden ab demnächst in der evangelischen Erlöserkirche statt.

Die ACK Münster lädt zur letzten „10-Minuten-Andacht“ am Freitag, 29. September, um 17 Uhr in die Dominikanerkirche ein.

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Foto: Bischöfliche Pressestelle/Ann-Christin Ladermann

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Nachlese -Ökumenisches Fest am Pfingstmontag 2017


Bild "Home:Fest am Pfingstmontag 29 MK..png.JPG"Ca. 3000 Menschen aus Münster und dem Münsterland, sowie Gäste aus der Evangelischen Kirche im Rheinland feierten am diesjährigen Pfingstmontag in Münster unter dem Motto: „zusammen wachsen“ ein ökumenisches Fest.

In diesem Jahr stand dieses, inzwischen schon traditionelle Fest unter dem besonderen Zeichen des CHRISTUSFESTES , das 500 Jahre nach Beginn der Reformation von allen Christen gemeinsam gefeiert werden konnte.

Bild "Home:Fest am Pfingstmontag 31 MK..png.JPG"Ein besonderes High-Light bildete dabei die Einbindung der Sängerin Judy Bailey mit ihrer Band, die den gesamten Tag begleitete und zum musikalischen Friedensgruß: „The Peace of the Lord be always with you“ alle Mitfeiernden zu – für Westfalen- erstaunlicher Beweglichkeit und Be-Geisterung führte.

Schon die einladenden schriftlichen Begrüßungsworte im Gottesdienstheft als auch das Wort  des Bischofs von Münster, Dr. Felix Genn, sowie die Predigt der Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen, Annette Kurschus, öffneten die vielen GottesdienstteilnehmerInnen aller Altersstufen für dieses gemeinsame Tun auf dem Domplatz.

Die Präses legte in ihrer Predigt das Wort Jesu:“ ICH bin der Weinstock-ihr seid die Reben…“ (Joh 15, 1-5) aus. Sie lud die Gottesdienstgemeinde u.a. dazu ein, das Bild vom Weinstock und den Reben auf die heutige Zeit zu beziehen, indem sie erwähnte:

„Mag sein, dass wir ausgerechnet jetzt, da manches wegbricht, neu verstehen lernen, wer wir sind und wozu wir es sind: Reben.
Reben behalten nicht, Reben verwalten nicht – Reben leiten weiter. Dazu sind sie da, und dafür sind sie gemacht. Reben können gar nicht anders, als den Lebenssaft und die Lebenskraft weiterzuleiten, die ihnen aus der Fürsorge des Winzers und aus der Kraft des Weinstocks zufließen. So bringt Gott, der Winzer, durch die Reben Frucht.
Christus und die Kirche sind um der Menschen willen da – und der Welt zugut.
Sie sind zur Ehre Gottes da – und zu seinem Lob“.


Weiterhin führte sie aus: „Allerdings sind Herausschneiden und Abtrennen das Werk des Winzers. Nicht die Sache der Reben.
Das Beurteilen und Sortieren ist allein Gott vorbehalten. Unsere Aufgabe ist es nicht.
Der Kirche wäre viel Leid erspart worden, wenn unser Mütter und Väter im Glauben dies beherzigt hätten.
Und es wäre heilsam, wenn auch wir uns daran halten könnten.“


Mit einem Zitat von Martin Luther schloss sie Ihre Predigt: „Martin Luther hat einmal gesagt:
„Ein Christenmensch lebt nicht in sich, sondern in Christo und in unseren Nächsten, in Christo durch den Glauben, im Nächsten durch die Liebe, durch den Glauben fähret er über sich in Gott, aus Gott fähret er wieder unter sich durch die Liebe - und bleibt doch immer in Gott und in Gottes Liebe.“
Gott gebe uns seinen Heiligen Geist, dass dies auch für unsere Kirchen und Konfessionen gelten kann.“


Im Anschluss an den Gottesdienst tauschten die Vertreter der beiden evangelischen Landeskirchen, sowie der Bischof von Münster den Ökumenischen Aufruf „Gemeinsam Zukunft gestalten“ aus, in dem sie auch die übrigen Mitgliedskirchen der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen einluden, diesen Weg zu einer weiteren Intensivierung der Ökumene mitzugehen. Das dürfte hier in Münster, wo immerhin 18 verschiedene Kirchen als Voll-bzw. Gastmitglieder in der ACK verbunden sind, auf offene Ohren und Herzen treffen, zumal viele VertreterInnen dieser Kirchen durch das Vortragen von liturgischen Texten sichtbar präsent waren.

Der gemeinsame Aufruf war dann auch noch Gegenstand des gut besuchten Podiums am Nachmittag.
Dank des guten Wetters und der vielen engagierten Gruppen fand am Nachmittag zudem ein reger Austausch auf dem Domplatz statt.

Der Tag endete mit einer ökumenischen Vesper im Dom, in der Judy Bailey neben dem großen Projektchor unter der Leitung der Regionalkantorin Jutta Bitsch sowie des Kreiskantors KMD Klaus Vetter, die ebenfalls schon die Gottesdienstgestaltung am Vormittag eindrucksvoll unterstützt hatten, erneut für eine besondere Atmosphäre sorgten.

In seiner Predigt griff der Stadtdechant, Pfarrer Jörg Hagemann in seiner Auslegung des Lesungstextes 1 Kor 12,4-13 noch einmal das Motto des Festes auf und unterstrich zudem die Aussagen aus dem gemeinsamen Aufruf: „Gemeinsam Zukunft gestalten“.

Dieser Aufruf, sowie der am Pfingstmontag neu begonnene Weg sind nun im Alltag umzusetzen, damit wir alle glaubwürdige Christen und Christinnen sein können, bewegt vom Heiligen Geist und im Bewusstsein, dass Jesus Christus in unserer Mitte den Weg mitgeht.

Annethres Schweder

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Trauer um Schwester Guntraud

Bild "Home:DMC-TZ25 2016-07-01 11_30_44 (2).jpg"Vom Herrn heimgerufen wurde am 20. Mai 2017 SCHWESTER GUNTRAUD - Anneliese Bense- geboren am 30. Juni 1941 in Welbergen Kreis Steinfurt, eingetreten in die Gemeinschaft der Schwestern von der Göttlichen Vorsehung am 29. September 1961 in Münster.

Im Sommer 1996 wurde Schwester Guntraud als Nachfolgerin für Professor Bremer als Delegierte der römisch-katholischen Kirche in die ACK berufen, um dort auch die Interessen der Ordensgemeinschaften zu vertreten. 20 Jahre hat sie sich hier unermüdlich für die Einheit der Christen eingesetzt, war überall präsent, wo sie für die ACK eintreten konnte und wurde besonders auch für ihre guten Protokolle geschätzt, die ein Zeichen dafür sind, wie gut Schwester Guntraud zuhören konnte – auch mit dem Herzen.

Selbst in unserem letzten Gespräch galt ihre Sorge der ACK und der Chronik, die sie vor einigen Monaten zusammen mit dem Delegierten der evangelischen Kirche, Rainer Schweder, begonnen hatte und die nun ohne sie, aber mit Beiträgen und Ideen von ihr, fortgesetzt werden wird.

Wir alle dürfen Sr. Guntraud sehr dankbar sein, für ihr Lebenszeugnis als Christin aber auch als Ordensfrau, und werden sie in wertschätzender Erinnerung behalten. Neben die Trauer darum, dass wir sie in dieser Welt nicht mehr erleben können, mischt sich aber auch die Zuversicht, dass sie zuhause angekommen ist.

Mit ihrer Verabschiedung als Delegierte der ACK, die an ihrem 75. Geburtstag (30.06.2016), erfolgte, erhielt sie neben Blumen eine Schrift zum Christusfest 2017. Wir dürfen glauben, dass sie dieses Fest nun wirklich von Angesicht zu Angesicht mit IHM feiern darf, und dass wir in diesem Fest mit ihr auch über den Tod hinaus verbunden bleiben werden.

Für die ACK Münster
Annethres Schweder

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Ökumenisches Fest am Pfingstmontag
zusammen wachsen – nicht nur in Münster


500 Jahre nach der Reformation feiern Christen aller Konfessionen gemeinsam.
Judy Bailey: Mitmach-Programm für Kinder


Bild "Home:logo pfingstmontag.jpg" „zusammen wachsen“ – unter diesem Motto feiern Christen verschiedener Konfessionen am Pfingstmontag, 5. Juni 2017, auf dem Domplatz in Münster ein Fest für alle Generationen. Zum Reformationsjubiläum laden dazu in diesem Jahr die Evangelische Kirche von Westfalen und das Bistum Münster gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Münster (ACK) ein.

Nach einer musikalischen Einstimmung um 11.00 Uhr beginnt das Fest um 11.30 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst mit Bischof Felix Genn und Präses Annette Kurschus. Die leitende Theologin der westfälischen Landeskirche wird die Predigt halten. Der Vizepräses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Christoph Pistorius, wirkt ebenso mit wie Vertreter aus den verschiedenen Mitgliedskirchen der ACK. Gleichzeitig findet in einem Zelt die „Kinderkirche“ statt.

Anschließend wird der vom Bischof von Münster, der westfälischen Präses und dem rheinischen Vizepräses unterzeichnete Ökumenische Aufruf der Öffentlichkeit vorgestellt und übergeben. 500 Jahre nach der Reformation ermutigt diese Erklärung dazu, die evangelisch-katholische Zusammenarbeit weiterzuführen und zu intensivieren. Das Dokument enthält konkrete Empfehlungen und Selbstverpflichtungen der Kirchen für gemeinsame Aufgabenfelder.

Nach dem Mittagessen (ab 13.00 Uhr) öffnet ein bunter „Markt der Möglichkeiten“: Gemeinden, kirchliche Gruppen, Einrichtungen von Diakonie und Caritas und ökumenische Zusammenschlüsse präsentieren hier ihre Initiativen und Projekte.

Um 14.00 Uhr beginnt das Bühnenprogramm. Höhepunkt ist der Auftritt der christlichen Popsängerin Judy Bailey mit ihrer Band, die unter anderem ein Mitmach-Programm für Kinder bietet. Auch ein Projektchor wirkt mit – er ist offen für alle, die gerne singen (Infos siehe pdf-Dokument). Gleichzeitig findet eine Podiumsveranstaltung statt: Vor dem Hintergrund des Ökumenischen Aufrufs geht es hier um konkrete Anstöße und Perspektiven für die zukünftige Zusammenarbeit der Konfessionen. Eine ökumenische Andacht um 16 Uhr im Dom beschließt das Fest.

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Auftaktveranstaltung zum Katholikentag 2018


Am 13. Mai 2017 findet eine Auftaktveranstaltung zum Katholikentag 2018 in Münster statt. Alle Informationen und eine Einladung finden Sie hier

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Ökumenischer Versöhnungsgottesdienst am Samstag, den 18.03.2017 um 11.00 Uhr in der St.Ludgeri-Kirche in Münster


Christen aller Konfessionen in Münster feierten in diesen Tagen in der Ludgeri-Kirche einen multilateralen ökumenischen Versöhnungsgottesdienst im Rahmen des „Christusfestes-500 Jahre Reformation“.          
                                                                                                                      Der Gottesdienst, stand unter dem Thema: „Ich habe keine anderen Hände als die Euren“. Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Münster (ACK), in der Delegierte von 18 verschiedenen Konfessionen vertreten sind, hatte zu diesem Gottesdienst eingeladen. Mit Blick auf die Geschichte der Konfessionen auch in der Stadt Münster und auf dem Hintergrund der „Täufergeschichte“ in dieser Stadt, hielten ca. 200 Gottesdienstteilnehmer inne, bekannten sich zu den gegenseitig zugefügten Verletzungen und baten einander und Gott um Vergebung. Eingeschlossen war dabei auch der Dank für die guten Schritte aufeinander zu, die bereits als Geschenk erfahren werden konnten.

Schließlich wurde – nach einer eindrücklichen Auslegung von Epheser 4, 1-7,11-16 durch den Prorektor der Theologischen Hochschule Elstal, Professor Dr. Ralf Dziewas - Fürbitte gehalten für ein gelingendes zukünftiges Miteinander der Christen zum Wohl aller Menschen.

Bild "Home:ökumenischer Gottesdienst- Segensbitten der Liturgen.jpg"Der Gottesdienst wurde unter Mitwirkung des Stadtdekanates Münster (Definitor Pfr. Messing,) und des evangelischen Kirchenkreises Münster (Regionalpfarrer Mustroph), sowie von Delegierten der ACK Münster unter der Vorsitzenden Annethres Schweder gestaltet. Die Kollekte erfolgte für die Menschen im Süd-Sudan.

Jeder Gottesdienstteilnehmer erhielt zudem eine Karte, auf der das Kreuz in der Ludgeri-Kirche, dessen Aussage dem Gottesdienst zugrunde lag und auf dem die „Selbstverpflichtung“ (formuliert vom ehemaligen UNO-Generalsekretär Dag Hammarskjöld) ausgesprochen ist: „HERR, meine Hände sollen DEINE Hände sein, mit denen DU dem anderen hilfst …..“

Annethres Schweder

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Ökumenischer Versöhnungsgottesdienst am Samstag, den 18.03.2017 um 11.00 Uhr in der St.Ludgeri-Kirche in Münster


Bild "Home:plakat.jpg"Christen aller Konfessionen in Münster sind eingeladen zu einem multilateralen ökumenischen Versöhnungsgottesdienst im Rahmen des „Christusfestes-500 Jahre Reformation“ am Samstag, den 18.03.2017.

Der Gottesdienst, der unter dem Thema „Ich habe keine anderen Hände als die Euren“ stehen wird, findet um 11.00 Uhr in der St.Ludgeri - Kirche in Münster statt, wo das Kreuz mit dem gleichlautenden Thema zu finden ist.

Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Münster (ACK), in der Delegierte von 18 verschiedenen Konfessionen seit mehr als 40 Jahren versuchen, einander besser kennen und verstehen zu lernen, ihre Zusammenarbeit zu vertiefen und Christus als die gemeinsame Mitte ihres Glaubens, in Respekt vor den verschiedenen Traditionen zu bezeugen, hat diesen Gottesdienst vorbereitet und wird ihn gestalten.

Er steht in einer Reihe von Versöhnungsgottesdiensten, die zunächst bilateral (evangelisch-katholisch) an verschiedenen Orten der Welt, zuletzt bundesweit, am 11.03.2017, im Dom zu Hildesheim, gefeiert werden.

Auch mit Blick auf die Geschichte der Stadt Münster, die spätestens seit dem Friedensvertrag von 1648 sich um ein friedvolles Miteinander ihrer Bürgerinnen und Bürger bemüht, und auf dem Hintergrund der „Täufergeschichte“ in dieser Stadt, denken wir, dass der Zeitpunkt gekommen ist, innezuhalten, sich der gegenseitig zugefügten Verletzungen bewusst zu werden, diese vor Gott und einander zu bekennen, IHM zu danken für die  guten Schritte aufeinander zu, die uns bereits geschenkt sind, um schließlich Fürbitte zu halten für ein gelingendes zukünftiges  Miteinander zum Wohl aller Menschen.

Als Prediger konnte Herr Professor Dr. Ralf Dziewas, Professor für Diakoniewissenschaft und Sozialtheologie, Prorektor der Theologischen Hochschule Elstal ( Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland), gewonnen werden.

Der Gottesdienst wird unter Mitwirkung auch des Stadtdekanates Münster (Pfr. Messing, stellvertretender Stadtdechant) und des evangelischen Kirchenkreises Münster (Pfr. Mustroph als Stellvertreter für die erkrankte Superintendentin) gefeiert werden.

Bitte geben Sie die Einladung an Ihre Gemeinden weiter und fühlen sich auch selbst eingeladen, in diesem Gottesdienst präsent zu sein als Zeichen der ökumenischen Verbundenheit der Christen in Münster.

Für die ACK Münster
gez. Annethres Schweder

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„Frieden heißt, die Würde eines jeden Menschen achten“
Stadtdechant ruft bei ökumenischem Friedensgebet zur Toleranz auf


Bild "Home:P1270069.JPG"Münster (pbm/aci). Eine Brücke des Friedens, der Buntheit und der Menschlichkeit in den Friedenssaal des Münsteraner Rathauses zu schlagen: Dazu hat Stadtdechant Jörg Hagemann bei einem ökumenischen Gebet am 10. Februar in der Überwasserkirche in Münster aufgerufen. Während fast zeitgleich die AfD (Alternative für Deutschland) im Rathaus ihren Neujahrsempfang veranstaltete, hatten die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK), das katholische Stadtdekanat und der evangelische Kirchenkreis Münster zu dem Gottesdienst eingeladen. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger folgten dem Aufruf und setzten so ein Zeichen, wie es Hagemann sagte, „für Toleranz, Dialogbereitschaft, Fremdenfreundlichkeit und die unantastbare Würde jedes Menschen“.

„Frieden ist so viel mehr als Abwesenheit von Krieg; Frieden heißt, die Würde eines jeden Menschen zu sehen, zu achten und zu leben“, erklärte Hagemann in seiner Predigt. Er sei davon überzeugt, dass dieser Frieden nur gelebt werden könne, „wenn wir uns dem Fremden und den einzelnen Fremden zuwenden“. Nicht überhören wolle er dabei die Angst vieler Menschen, auch in Münster. „Natürlich erschreckt es, wenn wir uns Gedanken über mögliche Terroranschläge machen müssen, wenn wir auch hier in Münster beim Weihnachtsmarkt oder den bevorstehenden Karnevalsveranstaltungen quergestellte Busse zum Schutz gegen unmenschliche Gewalt erleben“, sagte er. Der Terror komme jedoch nicht durch Flüchtlinge ins Land, die Schutz suchten. „Nein, die große Mehrzahl der Flüchtlinge sucht doch in unserem Land Schutz, weil sie vor genau diesem Terror fliehen“, betonte der Stadtdechant eindringlich.

In Anlehnung an eine Bibelstelle aus dem Petrusbrief forderte er dazu auf, „die Spirale des Hasses und der Angst“ durchzuschlagen. „Dies kann nur mit einem Schritt aufeinander zu geschehen. Wir, jeder und jede von uns, ist dazu berufen zu segnen, nicht zu hassen“, sagte er. Mit den Worten „Pax optima rerum“ (frei übersetzt: Der Frieden ist das Beste, was die Natur dem Menschen bescherte) erinnerte Hagemann an das Motto des Westfälischen Friedens: „Dieses Motto ist in eine Gussplatte des Friedenssaales förmlich für uns und alle, die sich in unserem Rathaus versammeln, eingegossen.“

Als Zeichen der Hoffnung gegen Unfriede und Terror entzündeten die Anwesenden Kerzen und formulierten in Stille Fürbitten.

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Ökumenisches Gebet für den Frieden in Münster und der Welt
Christliche Kirchen laden am 10. Februar in die Überwasserkirche ein


Münster – In vielen Regionen der Welt herrschen Krieg, Terror und Leid. Fremdenfeindlichkeit, Ab- und Ausgrenzung greifen um sich. Mit populistischen Parolen wird Stimmung gegen Menschen anderer Auffassung, Nationalität oder Religionszugehörigkeit gemacht. Aber auch in der Stadt Münster ist ein friedliches Zusammenleben aller immer wieder gefährdet. Um ein Zeichen für Toleranz, Dialogbereitschaft, Fremdenfreundlichkeit und die unantastbare Würde jedes Menschen zu setzen, laden die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK), der evangelische Kirchenkreis Münster und das katholische Stadtdekanat am 10. Februar zu einem „ökumenischen Gebet für den Frieden in Münster und der Welt“ in die Überwasserkirche ein. Der Friedensgottesdienst beginnt um 16.45 Uhr.

Es liegt nahe, so Annethres Schweder, die Vorsitzende der ACK, „dass wir uns gemeinsam mit unseren Sorgen, die uns angesichts der immer beängstigender werdenden Verhältnisse auf der Erde bedrängen, an Gott wenden“. „Frieden ist deutlich mehr als die Abwesenheit von Krieg, Frieden und Gerechtigkeit sind das Fundament für jedes gelungene Zusammenleben und dies gilt sowohl im Großen, als auch im Kleinen“ sagt Stadtdechant Jörg Hagemann, der die Predigt im Gottesdienst halten wird. Regionalpfarrer Martin Mustroph ergänzt: „Nicht nur für die weite Welt, auch in unserer Nachbarschaft, in unserer Stadtgesellschaft, müssen wir Christen, aber auch alle anderen Menschen guten Willens, uns immer wieder für ein friedliches Miteinander und gegen Fremdenfeindlichkeit und Ausgrenzung einsetzen“. Zum ökumenischen Gottesdienst, in dessen Zentrum stille Fürbitten und das Entzünden von Kerzen als Zeichen der Hoffnung gegen Unfriedens und Terror stehen, sind alle Menschen, gleich welcher Religion und Konfession eingeladen.

Am Ende der Gebetsstunde werden alle Teilnehmenden eingeladen werden, das Friedensgebet der vereinten Nationen miteinander zu sprechen.

Sollten Sie sich nicht in der Lage sehen, zu dem Friedensgebet zu kommen, wäre es ein schönes Zeichen der Verbundenheit, wenn Sie zeitgleich - wo auch immer Sie dann sind - Das Friedensgebet mitsprechen könnten. Danke!
(hierzu dürfen Sie die Datei auch gern weiter geben.)

Frieden – Pax – Shalom – Salam
Annethres Schweder
Vorsitzende der ACK

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Gedenken an den langjährigen Delegierten der Griechisch-Orthodoxen Kirchengemeinde Hl. Photius zu Münster in der ACK Münster


Bild "Home:DMC-TZ25 2016-06-30 -Spyros Marinos).jpg"Spyros Marinos, der mehr als 25 Jahre Delegierter seiner Gemeinde in der ACK Münster war, verstarb am 13.01.2017 im Alter von 77 Jahren.

„Lieber aufrecht sterben, als auf Knien leben“ -dieses Wort von Albert Camus hat Familie Marinos der Nachricht vom Heimgang des Verstorbenen vorangestellt.

Als aufrechten Mann, der sich nicht verbiegen ließ und das, was er für sich als notwendig erkannt hatte, mit allen ihm zur Verfügung stehenden Kräften auch umzusetzen versuchte, habe ich Spyros Marinos kennen gelernt.

Ein Blick in die Chronik der ACK zeigt, dass Spyros Marinos nicht zuerst wegen seiner Konfessionszugehörigkeit zur Griechisch-Orthodoxen Kirche, sondern vor allem in seiner Funktion als Vorsitzender des Ausländerbeirates Kontakt zu diesem Gremium aufnahm.

Damals (Ende der 80ziger Jahre) - noch als Gast- stellte er der ACK vor Augen, dass in Münster nicht nur Christen mit einer anderen als der deutschen Staatsbürgerschaft leben, sondern dass es hier auch Menschen anderer Religionsgemeinschaften gibt und dass diese Tatsache auch in den von der ACK zu verantwortenden Gottesdiensten… wenigstens im Gottesdienst zur Eröffnung der interkulturellen Wochen (Woche des ausländischen Mitbürgers) seinen Ausdruck finden müsste.

Das wurde bis zum heutigen Tag in der Form umgesetzt, dass Mitglieder der verschiedenen Religionsgemeinschaften jeweils zum Eröffnungsgottesdienst eingeladen werden und einige VertreterInnen der monotheistischen Religionen auch ein Grußwort sprechen.

Auf seine Anregung hin entstand dann auch der Christlich-Islamische Arbeitskreis (CIAK), in dem Christen der in der ACK vertretenen Kirchen, sowie Vertreter der verschiedenen Moscheevereine in Münster, sich seit 1995 regelmäßig zu Austausch und zur Vorbereitung von Aktionen zur Förderung des gegenseitigen Respektes von Christen und Muslimen treffen.

Bei diesem Engagement wurde aber auch der 2. Halbsatz des in der Anzeige aufgeführten Zitates im Leben von Spyros Marinos erlebbar: „nicht auf Knien leben“: Zu seinem Einsatz für einen Dialog mit Muslimen kam zunehmend auch die Mahnung, sich nicht blenden zu lassen, die Gefahren wahrzunehmen, die von einigen wenigen Menschen ausgehen, die den scheinbaren Dialog nur als Sprungbrett sehen, ihre eigenen Interessen durchzusetzen.

Diese Haltung erschwerte uns manches Mal den unbefangenen Kontakt zu den genannten Personen, und Entscheidungen waren erforderlich, die das eigene Handeln dann auch punktuell als Gegensatz zu den Erkenntnissen des Verstorbenen erscheinen ließen.

Das zu respektieren, fiel Spyros Marinos nicht leicht, und er blieb bis zuletzt ein Mahner!
Manches Mal hätte ich Ihm an dieser Stelle gern mehr Gelassenheit und Vertrauen gewünscht und damit mehr Leichtigkeit. Vielleicht wird ihm das erst in dem neuen Leben von GOTT geschenkt werden.

Am Ende bleibt Dankbarkeit für diesen Menschen Spyros Marinos, der aus meiner Sicht- bis zu seinem Lebensende- sein Bestes gegeben hat, um das, was er für richtig erkannt hat, umzusetzen und sich auf diese Weise für das Wohl aller Menschen in Münster und weit darüber hinaus eingesetzt hat. Das sollten wir ihm hoch anrechnen und niemals vergessen.

Für die ACK Münster
Annethres Schweder
(Vorsitzende)

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Gruß zur Weih-Nacht 2016


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Das Wichtigste ist, dass das Wichtigste das Wichtigste bleibt: CHRISTUS (Bischof em. DR. Scheele)

Aber es gilt auch: „ICH habe keine anderen Hände als die Euren“ (Kreuz in St. Ludgeri MS).

Das Weihnachtsfest lädt uns ein, diese beiden Perspektiven zusammen zu sehen und zu leben, weil ER das Leben mit uns teilen möchte - auch in 2017.

Diese Erfahrung wünsche ich uns allen, damit wir mit unseren Händen Seine Hände für die uns anvertrauten Menschen, nah und fern, einsetzen können, es ist so notwendig!

In ökumenischer Verbundenheit und mit guten Wünschen für ein von IHM gesegnetes Jahr 2017
grüße ich Sie/Euch auch im Namen des Vorstandes der ACK Münster.

Annethres Schweder
(Vorsitzende der ACK)

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Treffen der Vorstände von ACK Münster und Osnabrück


Bild "Neuigkeiten:P1260891.JPG"Alle Jahre wieder“ (seit dem Gedenkjahr „350 Jahre Westfälischer Frieden Münster-Osnabrück“:1998) trifft sich der Vorstand der ACK Münster einmal jährlich zum Austausch mit dem Vorstand der ACK Osnabrück. In diesem Jahr waren wir zu Gast in Osnabrück und trafen uns am 15.12.2016 im Forum am Dom. Dort wurde uns dann eine beeindruckende Führung im Dom-Museum durch dessen Leiter zuteil, dem sich ein intensiver Austausch über die aktuelle Arbeit der beiden Arbeitsgemeinschaften anschloss. Überlegungen u.a. auch zu gemeinsamen Aktionen im Gedenk - und Jubiläumsjahr „500 Jahre Reformation“, zum Weltfriedenstreffen 2017 der Gemeinschaft St. Egidio in Münster und Osnabrück, vom 10. – 12. September 2017, sowie zum Katholikentag 2018 waren einige wichtige Themen. Aber auch der Austausch über Gelungenes und Schwieriges in der Arbeit der beiden ACKs kamen nicht zu kurz.

Bei der Verabschiedung, nach einem gemeinsamen Abendessen, stellten wir dankbar fest, wie gut es tut, hin und wieder in vertrauter Runde über den „jeweiligen Tellerrand“ zu schauen und sich gegenseitig zu stärken im Bemühen um die Einheit der Christen.

Im Sommer 2017 wird es einen Gegenbesuch des Vorstandes der ACKOS in Münster geben, worauf wir uns schon freuen.

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Auch in diesem Jahr wieder: Deutsch-Englisches Weihnachtsliedersingen im Dom


Auch in diesem Jahr wird die Tradition des beliebten Deutsch-Englischen Weihnachtsliedersingens im Dom fortgeführt: Am 28. November, dem Montag nach dem 1. Advent, ist es wieder so weit: Um 18.00 beginnt der "Christmas Carol Service" mit seiner Abfolge von Lesungen und Liedern, die auf das Weihnachtsfest vorbereiten und einstimmen werden.

Die musikalische Ausgestaltung übernimmt wieder das Luftwaffenmusikkorps Münster unter der Leitung von Oberstleutnant Christian Weiper. Sprecherinnen und Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen, Gemeinden und Gemeinschaften (ACK) Münster, sowie Repräsentanten des öffentlichen Lebens werden die Lesungen und Gebete in deutscher und englischer Sprache vortragen. Es wird herzlich dazu eingeladen! Wegen der zu erwartenden großen Zahl der Teilnehmenden ist rechtzeitiges Erscheinen empfehlenswert. Der Eintritt ist frei.

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Wir trauern um Lothar Hehn

Bild "Neuigkeiten:lothar hehn.JPG"Der Ehrenvorsitzende der ACK Münster, Geistlicher Rat der altkatholischen Gemeinde in Münster, Lothar Hehn, wurde am Freitag, 28.10.2016 im Alter von 92 Jahren von GOTT, seinem Schöpfer, heimgerufen.

Die ACK Münster blickt dankbar auf das Leben und Engagement ihres Mitbegründers zurück.
Von 1983 – 1991 hatte Lothar Hehn den Vorsitz der ACK wahrgenommen und blieb ihr anschließend im Geschäftsführenden Ausschuss, sowie als Delegierter der Altkatholischen Kirche verbunden.

Seine Offenheit gegenüber Christen verschiedener Konfessionen entsprang einer gelebten Gottesbeziehung, die es ihm zudem ermöglichte, sich sowohl in der Gesellschaft für Christlich- Jüdische Zusammenarbeit in Münster als auch im Dialog mit Muslimen einzubringen.
So ist er folgerichtig auch Mitbegründer des Christlich-Islamischen Arbeitskreises (CIAK) Münster, der sozusagen als „Kind der ACK“ nunmehr seit 20 Jahren besteht.

Noch mit 90 Jahren nahm er regelmäßig an Veranstaltungen der ACK und des CIAK teil und verfolgte auch darüber hinaus mit viel Interesse die Entwicklung der beiden Institutionen.
Vor 5 Jahren durfte ich Lothar Hehn in einem anderen Kontext eine Rose überreichen.
Dieses möchte ich zeichenhaft auch mit diesem Nachruf tun und ihm danken für alle Impulse, Anfragen und Ermutigungen auf dem Weg, als Christen im Dienst an der Einheit, so, wie CHRISTUS sie vom VATER erbeten hat (Joh, 17), „das Mögliche gemeinsam zu tun“, wie es auch das „Motto“ der ACK Münster ausdrückt.

In die Trauer um seinen Heimgang mischt sich daher die Hoffnung, ja, Gewissheit, dass – wie es in der Anzeige heißt: „wer in der Liebe ist, in GOTT ist und GOTT in ihm“

In dieser Gewissheit dürfen wir auch über den Tod hinaus mit Lothar Hehn dankbar verbunden bleiben.

Münster, am 04.11.2016

Für die ACK Münster
Annethres Schweder
(Vorsitzende)

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Neuer Vorstand

Hier finden Sie einen Artikel der Westfälischen Nachrichten vom 4. November anlässlich des Amtsantritts des neuen Vorstands der ACK Münster.

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„Der wichtigste konkrete Schritt hin zu Frieden“

Weihbischof Zekorn ruft bei ökumenischer Friedensvesper zum Dialog auf

Bild "Neuigkeiten:2016_10_25_friedensvesper1.jpg"Münster (pbm/acl). Weihbischof Dr. Stefan Zekorn hat anlässlich des „Tags des Westfälischen Friedens“ zum Dialog aufgerufen. „Dialog ist nach Hoffnung und Friedensbereitschaft der wichtigste konkrete Schritt hin zu Frieden“, betonte er am 24. Oktober bei der ökumenischen Friedensvesper der christlichen Kirchen in der Apostelkirche in Münster. Die diesjährige Friedensvesper stand unter dem Motto „Friede den Fernen, Friede den Nahen“ und wurde von Mitgliedern der Ratsfraktionen der Stadt Münster, der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) und der beiden Innenstadtgemeinden vorbereitet.

Zekorn erinnerte in seiner Predigt an die Bilder der vielen Schlauchboote mit Flüchtlingen, die auf dem Mittelmeer treiben. „‘Friede den Fernen‘ in Aleppo und ‚Friede den Nahen‘ in Deutschland – ist das noch möglich?“, fragte er. Der Weihbischof griff die Überschrift „Deutschland hat Angst“ auf, die das Magazin „Der Spiegel“ im vergangenen Monat auf dem Titel hatte. Als Grund dieser Angst sei dort unter anderem die zunehmende Zahl von Flüchtlingen in Deutschland genannt worden. „Das Wohlstandsland Deutschland hat Angst und Angst ist bekanntlich ein schlechter Ratgeber“, sagte er. Vielleicht erkläre das Manches, was aktuell im Land und in Europa so unverständlich sei. „Wir sind heute auch hier, weil uns die Erfahrung verbindet, dass der Glaube, das Gebet und der gemeinsame Gottesdienst unsere Angst beruhigen, ja mehr noch, dass sie uns Hoffnung und Liebe schenken und uns für Schritte des Friedens öffnen“, erklärte Zekorn.

Bild "Neuigkeiten:2016_10_25_friedensvesper2.jpg"Anschließend blickte er auf den Tag des Westfälischen Friedens zurück. Dieser sei damals durch den Dialog zwischen den „hoffnungslos zerstrittenen Kriegsparteien“ zustande gekommen. „Damit es auch heute dazu kommt, braucht es in der Ferne und in der Nähe das Anschauen des anderen“, sagte er. So wie es damals die Friedensboten gegeben habe, die am Tag nach der Unterzeichnung des Vertrags über den Westfälischen Frieden von Münster und Osnabrück ausreitend den Frieden verkündeten, so seien die Menschen auch heute aufgerufen, Friedensboten zu sein. „Glaube, Gebet und gemeinsamer Gottesdienst stärken uns, immer wieder Wege des Dialogs zu suchen und auch unsere Gegner mit dem Blick der Liebe anzuschauen.“

Musikalisch gestaltet wurde die Friedensvesper durch das Bläser-Ensemble der Marienschule Münster unter der Leitung von Jürgen Laumann sowie durch den Kammerchor St. Lamberti unter der Leitung von Alexander Toepper.

Bei einem anschließenden Empfang im „Café Weltbühne“ stand der Christlich-Islamische Arbeitskreis Münster (CIAK) im Mittelpunkt, der in diesem Jahr auf sein 20-jähriges Bestehen zurückblicken kann. Weihbischof Zekorn dankte den Mitgliedern für ihren Einsatz und bezeichnete den Arbeitskreis als „ein hervorragendes Beispiel für Toleranz und Dialog zwischen den Religionen“. Er rief dazu auf, den muslimischen Mitbürgern Achtung und Liebe entgegenzubringen.

Text und Bilder: Bischöfliche Pressestelle

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Ökumenische Friedensvesper am Tag des Westfälischen Friedens


Montag, 24. Oktober 2016, 18.00 Uhr
Apostelkirche Münster, Neubrückenstraße

Seit dem Jahr 1993, dem Jahr des 1200-jährigen Stadtjubiläums der Stadt Münster, feiern die christlichen Kirchen gemeinsam am Tag des Westfälischen Friedens, dem 24. Oktober, die Friedensvesper.

Sie erinnert an den Tag, an dem nach 30-jährigem Krieg, in dem auch die Konfessionen gegeneinanderstanden, am 24. Oktober 1648 in Münster ein Friedensvertrag unterzeichnet werden konnte, der die Beziehungen der Völker und Konfessionen aus einem Geist der Toleranz neu ordnete. Pax optima rerum – Der Frieden ist das beste aller Dinge, steht in Erinnerung daran als Inschrift im Friedenssaal in Münsters Rathaus.

Wie verletzlich und zerbrechlich der Friede ist, erleben wir in dieser Zeit in vielen Ländern der Erde.

Die diesjährige Friedensvesper steht daher unter dem Thema: „Friede den Fernen, Friede den Nahen“ und soll ein Ort sein, wo die christlichen Kirchen gemeinsam Gott um Frieden bitten, sich für die Gabe des Friedens öffnen und für Frieden eintreten wollen. Friede ist darüber hinaus nur möglich, wenn alle Religionsgemeinschaften, ja, alle Menschen dieser Erde sich dafür einsetzen.

Wie es wirkt, wenn Menschen verschiedener Herkunft und Religionsgemeinschaften miteinander für dieses Ziel leben, kann beispielhaft der musikalische Beitrag eines Bläser -Ensembles der Marienschule Münster unter der Leitung von Jürgen Laumann erahnen lassen.

Die Predigt in dieser Vesper hält Weihbischof Dr. Stefan Zekorn. Mitglieder der Ratsfraktionen der Stadt Münster, der ACK und der beiden Innenstadtgemeinden werden die liturgischen Texte sprechen. Es singt der Kammerchor St. Lamberti unter der Leitung von Alexander Toepper.

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Treffen der Ökumenebeauftragten


Bild "Neuigkeiten:P1260492.JPG"Am 06.10.2016 fand im Dietrich-Bonhoeffer-Haus das von der ACK Münster initiierte Treffen der Ökumenebeauftragten statt, zu dem neben Delegierten der ACK Ökumeneinteressierte der Stadtgemeinden und sogar aus dem Umland kamen. Weitere Informationen.

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Interkulturelle Woche


Ein Bericht zur interkulturellen Woche finden Sie auf der Website der ACK NRW auf der Website der ACK NRW.

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Vorstellung der neuen Vorsitzenden


Münster, 18. September 2016

Sehr geehrte Damen und Herren,

Bild "Neuigkeiten:DSLR-A350 2015-07-01 15_14_30.jpg"den heutigen Sonntag möchte ich zum Anlass nehmen und mich – als Nachfolgerin von Pfarrer Bernd Krefis - als Vorsitzende der ACK Münster vorstellen.

In der 215. Delegiertenkonferenz, im 19. Jahr meiner Delegation durch das Stadtdekanat Münster in dieses Gremium, wurde für die nächsten 4 Jahre ein neuer Vorstand gewählt, dem neben dem stellvertretenden Vorsitzenden, Jo Rieman (evgl.) und mir (r.k.), noch die Damen Margret Dick (alt-k.), Sabine Komp (r.k.), sowie Pfr. Gehrt (SELK) angehören.

Mein herzlicher Dank gilt vor allem der Konferenz, die durch die einstimmige Wahl dem neu gewählten Vorstand großes Vertrauen entgegengebracht hat. Danken möchte ich aber auch an dieser Stelle noch einmal dem bisherigen Vorsitzenden, Pfarrer Krefis, für seinen unermüdlichen Dienst für die Einheit der Christen, sowie den beiden ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern Elisabeth Stolpe und Pfr. Sühling.

Mit GOTTES Hilfe und im respektvollen Miteinander aller Delegierten hoffe ich, dass die ACK Münster auch in den kommenden Jahren für das Vermächtnis Jesu Christi „dass ALLE eins seien“, leben wird.

„Wer sich vom Geist GOTTES leiten lässt, der wird nicht beim Jammern und Klagen bleiben, der wird darauf aus sein, die verborgenen Wege GOTTES zu entdecken und mitzugehen- auch durch die Wüste“. Dieser Gedanke von Bischof em. Franz Kamphaus begleitet mich seit einiger Zeit und lädt dazu ein, als Christinnen und Christen gemeinsam diese Wege GOTTES in der heutigen Zeit zu suchen, zu entdecken und mitzugehen, soweit es uns möglich ist.

Das sagt auch der Flyer über das Selbstverständnis der ACK Münster: „Das Mögliche gemeinsam tun“
Dabei sollte uns ein Wort des „Ehemaligen Ökumenebischofs“ Dr. Scheele leiten, der vor einiger Zeit den Delegierten der ACK-NRW anl. ihrer Herbsttagung, wozu der inzwischen 88-jährige Bischof eigens angereist war, riet: „Das WICHTIGSTE ist, dass das WICHTIGSTE das WICHTIGSTE bleibt: CHRISTUS.

Gleichzeitig tritt mit der Neuwahl des ACK-Vorstandes auch eine neue Situation ein, dass nämlich erstmals in der nun 45-jährigen Geschichte der ACK Münster eine Frau und zudem „Laiin“ das Amt des Vorsitzes ausüben wird. (in den ersten Jahren des Bestehens der ACK hatte ebenfalls ein Laie, der von mir sehr geschätzte Karl Ptok, den Vorsitz inne). Hier werde ich versuchen, den Anforderungen dieses Amtes, vor dem ich großen Respekt habe, gerecht zu werden.

In der Satzung der ACK heißt es: „Der Vorsitzende vertritt die ACK nach innen und nach außen“. Während ich hoffnungsvoll auf die „Innenansicht“ schaue, wurde hinsichtlich der „Außenwahrnehmung“ mein Blick heute auf einen Halbsatz des heutigen Evangeliums in der katholischen Kirche gelenkt.

In Lk 16, 3b heißt es: …“zu betteln schäme ich mich“.  Daher gilt meine Bitte an dieser Stelle besonders auch den Amtsträgern-Innen der Kirchen, dass Sie im Respekt vor dem Amt der Vorsitzenden der ACK ein Miteinander auf Augenhöhe ermöglichen und mir dort entgegenkommen, wo ich sonst als „Bettlerin“ erscheinen müsste.

Hier bitte ich um das Vertrauen ALLER und freue mich über jedes offene Wort - auch Kritik. Dass mir die Delegierten der 11 Vollmitglieder und 7 Gastmitglieder alle gleichermaßen am Herzen liegen, muss ich kaum eigens erwähnen.

Aber auch das Miteinander der beiden abrahamitischen Religionsgemeinschaften, der jüdischen Kultusgemeinde in Münster und der Münsteraner Moscheegemeinden ist für mich ein Herzensanliegen, ebenso der Kontakt zu Vertretern anderer Religionsgemeinschaften in Münster.

So würde ich mich über Einladungen in alle Gemeinden sehr freuen; zum einen, um diese besser kennen zu lernen, aber auch, um die Aufgaben und Anliegen der ACK transparent zu machen und zu hören, was die ACK für Ihre Gemeinden tun kann.

Wichtig ist mir darüber hinaus, dass wir gemeinsam nach Wegen suchen, um junge Menschen stärker für SEIN Evangelium zu be-geistern, sie dort abzuholen, wo sie mit ihren Fragen, mit ihrem Leben stehen, und sie dort, wo sie es können, mit ins „Boot“ zu nehmen.

Das Jahr 2017, das wir als Christen dankenswerter Weise 500 Jahre nach Beginn der Reformation in Deutschland gemeinsam feiern dürfen, der Katholikentag 2018 in Münster, der unter dem Leitwort stehen wird: „Suche Frieden“, sowie viele kleine, manches Mal unscheinbare Anlässe des Miteinanders, bieten uns die Möglichkeit, dankbar auf das schon Erreichte zu schauen, Verfehlungen anzuschauen und von IHM heilen zu lassen, aber auch zuversichtlich NEUEM Raum zu geben, und in ALLEM IHM sich zu öffnen, damit ER uns Einheit in der Vielfalt unserer Wege schenken kann.

Heute vor 55 Jahren wurde der Leichnam des Generalsekretärs der Vereinten Nationen, Dag Hammarskjöld, an der Grenze zum Kongo neben dem Wrack eines am Tag zuvor abgestürzten Flugzeugs tot aufgefunden. Im ökumenischen „Heiligenkalender“ ist daher heute sein Gedenktag vermerkt.

Einige Jahre vor meinem Abitur (1970) entdeckte ich tagebuchähnliche Gedanken von Dag H. in dem Buch:“ Zeichen am Weg“(knaur136). Diese Gedanken bildeten fortan meine täglichen Inspirationen- teilweise auch heute noch. Darum möchte ich meinen ersten Gruß an Sie mit einem Gebet von Dag Hammarskjöld beschließen, das ich mir im Lauf der Zeit zu eigen machte:

Du, der über uns ist,
Du, der einer von uns ist,
Du, der ist-
auch in uns-
dass alle Dich sehen- auch in mir,
dass ich den Weg bereite für Dich,
dass ich danke für alles, was mir widerfuhr.
Dass ich dabei nicht vergesse der anderen Not.
Behalte mich in Deiner Liebe,
so wie DU willst, dass andere bleiben in der meinen.
Möchte sich alles in diesem meinem Wesen zu Deiner Ehre wenden,
und möchte ich nie verzweifeln.
Denn ich bin unter Deiner Hand,
und alle Kraft und Güte sind in Dir.
Gib mir einen reinen Sinn- dass ich Dich erblicke,
einen demütigen Sinn – dass ich Dir diene,
einen gläubigen Sinn – dass ich in Dir bleibe.


Vielleicht kann dieses Gebet (1954-DU…) uns mit Zuversicht erfüllen:“ wir sind unter SEINER HAND, und alle Kraft und Güte sind in IHM.“

In ökumenischer Verbundenheit
Annethres Schweder
1. Vorsitzende der ACK Münster

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Die Einheit aller Christen fördern-die Vielfalt erhalten


Am Donnerstag, 30.06.2016, fast auf den Tag genau (28.06.1971) 45 Jahre nach ihrer Gründung, verabschiedete die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK) Münster ihren Vorsitzenden, den evangelischen Pfarrer i.R. Bernd Krefis, sowie weitere Delegierte, unter ihnen auch- nach 20 Jahren Mitarbeit-  die Delegierte der römisch-katholischen Kirche, Schwester Guntraud Bense, die an diesem Tag auch Glückwünsche zu ihrem Geburtstag entgegennehmen konnte.

Pfarrer Krefis war am 17.02.2011 von der Delegiertenkonferenz zum Vorsitzenden der ACK-Münster gewählt worden und übte dieses Amt auch nach seiner Pensionierung noch bis Ende Juni 2016 aus.

Als „Nichtmünsteraner“ fand er schnell Zugang zu den Schwerpunkten der ACK und zu den Ansprechpartnern in Kirche und Gesellschaft. Er machte alle Aufgaben zur „Chefsache“ und brachte sich zudem auch als echter Seelsorger, besonders für die Belange der „kleinen Kirchen“, ein.

Es wird schwer sein, jemanden zu finden, der/die in seiner Nachfolge so viel Zeit und Herzblut für die Ökumene einsetzen kann.

Der scheidende Vorsitzende gab der Konferenz- sozusagen als Vermächtnis- mit auf den Weg: „Kirche ist nicht vertraute Vergangenheit, sondern ersehnte Zukunft“.

Vor der Begrüßung der Neudelegierten sprach Dr. Michael Kappes, Ökumenereferent des Bistums Münster und Vorstandsmitglied der ACK-NRW, ein Grußwort und überreichte der ACK zwei Roll-UPs, auf denen das gemeinsame Ziel der Bemühungen der Arbeitsgemeinschaften Christlicher Kirchen in Deutschland - neben dem Emblem der ACK-MS – aufgedruckt ist: „die Einheit aller Christen fördern- die Vielfalt erhalten“.

Zur Freude der Arbeitsgemeinschaft waren zur konstituierenden Sitzung an diesem Abend auch die Superintendentin des evangelischen Kirchenkreises, Frau Meike Friedrich, sowie der Stadtdechant, Jörg Hagemann, gekommen, die sich beide für ein gutes Miteinander aussprachen.

Zeichenhaft wurde dieses sichtbar, indem die Superintendentin den Anwesenden im Gottesdienst ein Segenswort zusprach und der Stadtdechant am Ende der Konferenz den Delegierten ebenfalls einen Segenszuspruch schenkte.

Bis zur Wahl eines neuen Vorstands, in der Sitzung am 12.09.2016, bleibt der bisherige Vorstand unter der kommissarischen Leitung der stellvertretenden Vorsitzenden, Annethres Schweder, für die zwischenzeitlichen Aufgaben der ACK zuständig.

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Interkultureller und internationaler ökumenischer Gottesdienst

Samstag, 26. September 2015, 11.00 Uhr im St. Paulus-Dom

Zum Auftakt des Interkulturellen Festes der Stadt Münster treffen sich Christinnen und Christen vieler Konfessionen und Nationen zu einem ökumenischen Gottesdienst im Dom. Wie das Fest selbst steht er unter dem Motto „Vielfalt. Das Beste gegen Einfalt“. Zur Ermutigung für ein gutes Miteinander in Münster werden Texte, Informationen und Friedenswünsche von Menschen aus verschiedenen Ländern vorgetragen, die auch die aktuelle Flüchtlingsproblematik ansprechen werden. Die Predigt hält Erzpriester George Esber von der syrisch-orthodoxen Gemeinde von Antiochia „Heilige Mutter Gottes Maria“; es singen der Ökumenische Chor Münster und der Chor der Evangelischen Koreanischen Gemeinde Münster unter Leitung von Gabriele Paul. Zum Ausgang tritt die neu gegründete Musikgruppe "Multi Youthi" auf.

Veranstalter ist die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen, Gemeinden und Gemeinschaften (ACK) Münster in Verbindung mit dem Integrationsrat der Stadt Münster.

Das Ankündigungsplakat können Sie hier anschauen, herunterladen und ausdrucken (pdf-Datei).

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Ökumenisches Fest am Pfingstmontag, 25.05.2015


Bild "Neuigkeiten:DSC_0040.jpg" Regenerisch fing der Tag an, sodass der Festgottesdienst spontan vom Domplatz in den Dom verlegt werden musste. Aber was macht´s? Der Dom war übervoll, und hinterher, beim Markt der Möglichkeiten, schien sogar die Sonne.

So konnten auch das Bühnenprogramm mit dem „Klitzekleinen Kirchen-Kabarett“ und die anschließende Musik  der „Pentecost Group“ ungestört aufgeführt werden – sehr zur Freude aller. Podiumsdiskussion im Borromäum, Angebote an 25 verschiedenen Ständen, Kirchenmusik mit Bläsern und einem Projektchor sowie abends in der Vesper mit einem großen Taizé-Chor – all das rundete das Programm ab. Einzelheiten zum Programm finden Sie hier.

Es mögen insgesamt 2.500 Personen gewesen sein, die von diesem Fest etwas mitbekommen und hoffentlich auch etwas mitgenommen haben. Besondere Aufmerksamkeit erregte auch die Übertragung eines Grußwortes des Priors von Taizé, Frère Alois.

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Die Predigt von Superintendentin Meike Friedrich können Sie hier nachlesen (pdf-Datei).

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Bild: Auzug der Mirwirkenden aus dem Dom zu Münster nach der Taizé-Vesper zum Abschluss des Ökumenischen Festes am Pfingstmontag, 25. Mai 2015.
Foto: Dr. Michael Kappes

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Ankündigung: Ökumenisches Fest am Pfingstmontag 2015


Bild "Home:pfingstmontag2015.jpg"Ein Baum wächst in den Himmel. Ganz harmonisch. Und doch weist er Brüche und Abzweigungen auf. Aber alle Zweige wachsen und weisen schließlich in die gleiche Richtung. Hören nicht auf zu wachsen. Die Pfeile deuten es an: Große Kraft steckt in ihnen. Es geht weiter…

Weitergehen, ökumenisch weitergehen soll es auch mit unseren Kirchen, Gemeinden und Gemeinschaften. Weitergehen oder weiter gehen? Geht es um Fortsetzung des bisherigen Weges, um Kontinuität, oder um neue, weitere, mutige Schritte in Richtung auf Einheit in versöhnter Verschiedenheit? Über das bisher Erreichte hinaus? Darüber wollen wir beim ökumenischen Pfingstmontag nachdenken, und das „Weiter Gehen“ wollen wir gemeinsam wagen und feiern.

„Ökumenisch weiter gehen“. Unter diesem Motto treffen sich am diesjährigen Pfingstmontag wieder Hunderte von Menschen auf dem Domplatz, um miteinander Gottesdienst zu feiern, einander zu begegnen, sich über christliche Initiativen und Themen zu informieren – kurzum: Um ökumenisch weiterzugehen und weiter zu gehen.

Ökumenisches Fest am Pfingstmontag: 25. Mai 2015, ab 11.00 Uhr auf dem Domplatz. Mitten in Münster.

Hier können Sie sich schon einmal das Programm anschauen. Wir freuen uns auf Sie!

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Internationaler Ökumenischer Gottesdienst


Bild "Neuigkeiten:DSC04309_neu.jpg"Am Samstag, dem 27. September 2014, fand im Rahmen des Domjubiläums in Münster der diesjährige interkulturelle, internatione ökumenische Gottesdienst statt. Über 600 Besucherinnen und Besucher feierten diesen Gottesdienst, der von Sprecherinnen und Sprechern aus 13 Nationen gestaltet wurde, dazu von zwei Chören aus Deutschland und Kamerun sowie einem lettischen Instrumentalensembe. Die Predigt hielt Pfarrerin Anna-Maari Ruotanen von der finnischen evanglisch-lutherischen Gemeinde in Nordrhein-Westfalen mit Sitz in Köln, die auch auch die Münsteraner finnische Gemeidne betreut. Das Bild (aufgenommen in der Marienkapelle des Domes) zeigt die Mitwirkenden nach dem Gottesdienst mit Pfarrerin Ruotanen in der Mitte.

Foto: Jane Schwarz

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Treffen der ACK-Vorstände Münster und Osnabrück


Bild "Neuigkeiten:P1160554.JPG"Am 11. Juni 2014 trafen sich in Osnabrück die ACK-Vorstände Münster und Osnabrück in Osnabrück zu ihrem jährlichen Treffen. Nach einem einem kulturellen Programm (Besuch des Erich-Maria-Remarque Hauses und Turmbesteigung von St. Marien) kam es bei einem gemütlichen Abendessen im Ratskeller wieder zu einem lebhaften Austausch. So wurde über gemeinsame Aktionen der Kirchen in den beiden „Friedensstädten“ informiert -  z. B. über ökumenische Gottesdienste zu unterschiedlichen Anlässen, über Veranstaltungen zum Gedenken des 1.Weltkriegs und des Reformationsgedenkjahres 2017 und aktuell über die Friedensvespern in Münster und Osnabrück im Oktober dieses Jahres gesprochen; generell wurde ein noch engerer Austausch in mehrfacher Hinsicht vereinbart, was gegenseitige Informationen und Einladungen betrifft und sicherlich der jeweilige Arbeit vor Ort zugute kommt.

Das Bild zeigt die anwesenden Vorstandsmitglieder vor dem Portal der ev.-luth. St. Marienkirche Osnabrück (von rechts nach links): Timo Grebe (OS), Elisabeth Stolpe (MS), Günter Baum (OS), Karin Jabs-Kiesler (OS), Margret Dick(MS), Dieter Pees (OS), Annethres Schweder (M) und Bernd Krefis (MS); Foto: Pastor Thorsten Both von St. Marien.

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Interkultureller Gottesdienst


Bild "Neuigkeiten:DSC_0120 (2).jpg"Ein buntes Bild zeigte sich im ökumenischen, interkulturellen Gottesdienst zum Auftakt des interkulturellen Festes der Stadt Münster am vergangenen Samstag, dem 28. September. Über 100 Menschen hatten sich in der Dominikanerkirche unter dem Motto "Wer offen ist, kann mehr erleben" versammelt.

Vertreterinnen und Verttreter aus verschiedenen Gemeinden aus zwölf Nationen wirkten am Gottesdienst mit, in dem Pastor Norbert Kursch von der evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde (Baptisten) Predigt hielt. Das Bild einer Mauer, in die eine Lücke in Gestalt eines menschlichen Kopfes eingelassen war, zeigte in eindrücklicher Weise, dass in den Köpfen der Menschen nicht nur Mauern enststehen können, sondern auch Offenheit.

Eingeladen hatten zu diesem Gottesdienst die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen, Gemeinden und Gemeinschaften (ACK) Münster sowie der Integrationsrat der Stadt Münster. Besondere Beachtung fanden auch die liturgischen Gesänge von Priester Vujasinov von der serbisch-orthodoxen Gemeinde, sowie die Grußworte von Ratsherr Halberstadt im Namen der Stadt und vom Imam der DITIB-Moschee im Anschluss an den Gottesdienst.

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Studientag der ACK

Bild "Neuigkeiten:P1130567.jpg"„Alle unter einem Christus“ – unter diesem Moto traf sich am 6. September eine Gruppe der ACK Münster zu einer Studientagung in der Friedrichsburg (dem Provinzhaus der Vorsehungsschwestern) in Münster. In angeregtem Plenumsgespräch und Kleingruppen wurden Aspekte der „ökumenischen Biographie“ der Teilnehmenden, die ökumenische Gesamtlage sowie die Arbeit der ACK in Münster theologisch vertieft. Annethres Schweder, Schwester Guntraud Bense und Pfarrer Geert Franzenburg hatten die Tagung hervorragend vorbereitet und durchgeführt.

Bild "Neuigkeiten:P1130570.jpg"Unter anderem wurde die Schrift „Vom Konflikt zur Gemeinschaft“ (aus dem lutherisch /römisch-katholischen Dialog) vorgestellt, deren abschließende fünf „Ökumenische Imperative“ allen zum Bedenken mitgegeben wurden:

1. Katholiken und Lutheraner sollten immer von der Einheit und nicht von der Perspektive der Spaltung ausgehen, um zu stärken, was sie gemeinsam haben, auch wenn es viel leichter ist, die Unterschiede zu sehen und zu  erfahren.

2. Lutheraner und Katholiken müssen sich selbst ständig durch die Begegnung mit dem Anderen und durch das gegenseitige Zeugnis des Glaubens verändern zu lassen.

3. Katholiken und Lutheraner sollen sich erneut dazu verpflichten, die sichtbare Einheit zu suchen, sie sollen gemeinsam erarbeiten, welche konkreten Schritte das bedeutet, und sie sollen immer neu nach diesem Ziel streben.

4. Lutheraner und Katholiken müssen gemeinsam die Kraft des Evangeliums Jesu Christi für unsere Zeit wiederentdecken.

5. Katholiken und Lutheraner sollen in der Verkündigung und im Dienst an der Welt zusammen Zeugnis für Gottes Gnade ablegen."

Den Beteiligten wurde deutlich, dass diese Gesichtspunkte auch auf die Gespräche und Beziehungen anderer christlicher Kirchen, Gemeinden und Gemeinschaften bezogen werden können. Darum werden sie auf diesem Wege gerne weitergegeben!

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Ökumenisches Fest auf dem Domplatz

Bericht vom Pfingstmontag, 20. Mai 2013


Unter dem Motto "WEG MIT GOTT" fand am Pfingstmontag, dem 20. Mai, das diesjährige ökumenische Fest auf dem Domplatz statt. Schon im Vorfeld hatte dieses Motto für Gesprächsstoff gesorgt, da es durchaus unterschiedlich verstanden werden kann – je nachdem wie das Wörtchen „WEG“ gelesen und betont wird. Selbst in „SPIEGEL online“ tauchte das Motto auf – ob es dort wohl richtig verstanden wurde?

Bild "Pfingstmontag:DSC07459webiste.jpg"Um 11.30 Uhr begann der Festgottesdienst zum "Ökumenischen Pfingstmontag" nach einer etwa halbstündigen Einstimmung durch einen Projektchor unter Leitung von Kreisdekanatskantorin Jutta Bitsch; durch diesen wie auch durch die Posaunenchöre des Evangelischen Kirchenkreises Münster unter Leitung von Landesposaunenwart Daniel Salinga wurde der Gottesdienst musikalisch gestaltet. Erst kurz vor Beginn konnte entschieden werden, dass der Gottesdienst unter freiem (allerdings wolkenverhangenen) Himmel stattfinden konnte. Aber es ging! Und die gut 1.000 Gottesdienstbesucher/innen mussten nur hin und wieder die Regenschirm aufspannen, weitgehend blieb es trocken.

Liturgisch gestaltet wurde der Gottesdienst von Pfarrer Bernd Krefis und Mitgliedern der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen und Gemeinschaften (ACK) Münsters. Am Beginn stand eine Sprechmotette zum Thema „WEG MIT GOTT“, und im Verlauf des Gottesdienst hielt Weihbischof Dr. Stefan Zekorn eine mitreißende Predigt, die der Bedeutung des Wortes „recyceln“ eine ganz neue Bedeutung gab. Sprecher/innen aus verschiedenen ACK-Gemeinden trugen Lesungen (unter anderem Psalm 139) und Gebet in griechischer, niederländischer, arabischer und koreanischer Sprache vor. Gleichzeitig fand unter Leitung von Barbara Lipperheide vom Haus der Familie eine Kinderkirche statt.

Bild "Pfingstmontag:P1010632.jpg"Im Anschluss an den Gottesdienst war für das leibliche Wohl gesorgt – allerdings waren die Schlangen an dem Zelt mit der Essensausgabe endlos lang… Ab 13 Uhr startete der Ökumenische Markt der Möglichkeiten mit über 20 Informationsständen kirchlicher und sozialer Gruppen und Einrichtungen. Auf dem Bühnenprogramm standen das Maustheater mit Annette Köhne und die Band der "Jesus Freaks Münster". Im voll besetzten Saal des Borromäum wurde ein Film von Konrad Berning über das 2. Vatikanische Konzil aus südamerikanischer Sicht gezeigt, dem eine Versanstaltung zum Thema „Der Stand der Ökumene - 50 Jahre nach dem Vatikanischen Konzil folgte mit in Kurzreferaten und Podiumsgespräch mit Prof. Dr. Dorothea Sattler (kath.-theol. Fakultät) und Prof. Dr. Matthias Haudel (ev.-theol. Fakultät) unter der Moderation von Pfarrer Reinhard Mönninghoff.

Mit der Ökumenischen Vesper um 16 Uhr im St. Paulus-Dom schloss der Tag ab. Es predigte Superintendentin Meike Friedrich über die Ostergeschichte von den Emmausjüngern und zeigte darin den Weg auf, den Christinnen und Christen miteinander gehen. Musikalisch wurde die Vesper vom Chor der Evangelischen Koreanischen Gemeinde Münster unter Leitung von Youn-Seong Shim gestaltet.

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Ankündigung zum Ökumenischer Pfingstmontag


Bild "Pfingstmontag:logo website.jpg" „WEG MIT GOTT“ – Provozierende Worte sind das. Man kann sie so oder so lesen und hören:

„WEG MIT GOTT“ – ob man nun Gott weghaben, loswerden möchte, oder aber seinen Weg mit Gott gehen möchte, ist schon ein Unterschied!

In dieser Spannung haben Christinen und Christen seit jeder gelebt. Der Glaube an Gott stößt auf Ablehnung und findet Zustimmung. Menschen gehen ihren eigenen Weg (ohne Gott) und sie gehen ihn mit ihm, in der Nachfolge Jesu Christi.

Das Logo des diesjährigen Ökumenischen Festes am Pfingstmontag auf dem Domplatz (20. Mai 2013) stellt die Doppeldeutigkeit von „WEG MIT GOTT“ dar: Da fällt zum einen das Symbol des Recycling auf: Man wirft etwas weg, will es loswerden – und dennoch kann aus diesem Wegwerfen etwas Gutes werden. Und dann ist das Dreieck zugleich urchristliches Symbol für die Dreieinigkeit Gottes: Vater, Sohn und Heiliger Geist. Das Auge in diesem Dreieck verstärkt dieses Symbol noch.

Unter diesem Zeichen treffen sich am Pfingstmontag wieder Hunderte von Menschen auf dem Domplatz, um miteinander Gottesdienst zu feiern, einander zu begegnen, sich über christliche Initiativen und Themen zu informieren – kurzum: Um sich miteinander auf den Weg zu machen – auf einen ökumenischen Weg, und auf jeden Fall: Auf einen Weg mit Gott!

Seien auch Sie dabei: Herzliche Einladung zum Pfingstmontag!

Das Plakat zum Ökumenischen Pfingstmontag können Sie hier herunterladen und anschauen.

Sonstiges

Hier finden Sie ein Heft, in dem die ACK Münster sich und ihre Grundsätze vorstellt.